Das Prinzip Freiheit

„Es kann versichert werden, dass auf allen Stufen der allgemeinbildenden Schule bei Kindern im Entwicklungsalter die individuelle Aktivität nicht gehemmt werden darf, welche auf solche Weise einem ‚natürlichen Prozess psychischer Entwicklung‘ gehorcht. Es ist wahr, dass der Lehrer oder Studienrat in dem Maße, in dem das Niveau der Bildung steigt, ein immer bedeutenderes Amt versieht. Es besteht aber eher im ‚Wecken des Interesses‘ als in einem Unterricht, wie man ihn gewöhnlich versteht. Denn wenn die Kinder sich für einen Gegenstand interessieren, sind sie geneigt, sich lange Zeit mit ihm zu befassen und sich an ihm zu versuchen, bis sie eine Art ‚Reife‘ durch ihre eigenen Erfahrungen erreicht haben.“ – Maria Montessori, „Über die Bildung des Menschen“, Freiburg 1966, S. 5

 

Auch für das Zeitalter der Jugend bleiben Maria Montessoris anthropologische Grundlagen und die daraus entwickelten pädagogischen Grundsätze leitend. Demnach sind Kinder  von Anfang an vollwertige Menschen, die in ihrem Bestreben nach Autonomie unterstützt werden müssen.

Die sogenannte Polarisation der Aufmerksamkeit ist beim Lernen in der Montessori-Pädagogik zentral. Dies bedeutet die totale Konzentration  auf einen selbst gewählten Gegenstand. Auch wenn im Jugendalter dieser unwillentliche Lernprozess des Kindesalters zunehmend zu einem willentlichen Konzentrationsprozess wird, bleibt das Prinzip Freiheit in der Montessori-Pädagogik grundlegend. Dies bedeutet, dass Jugendliche die Freie Wahl der Arbeit in einer altersentsprechend vorbereiteten Umgebung haben sollen.

An der Montessori Oberschule Hangelsberg wird dieses Prinzip vor allem in Lernbüros und Studienzeiten umgesetzt. Eigenaktivität und Freiheit betrachten wir als zentrale Voraussetzung für nachhaltiges Lernen. Die Selbsttätigkeit als Grundpfeiler der Montessori-Pädagogik gilt somit auch für das Jugendalter.

 

Die sogenannte Polarisation der Aufmerksamkeit ist beim Lernen in der Montessori-Pädagogik zentral. Dies bedeutet die totale Konzentration  auf einen selbst gewählten Gegenstand. Auch wenn im Jugendalter dieser unwillentliche Lernprozess des Kindesalters zunehmend zu einem willentlichen Konzentrationsprozess wird, bleibt das Prinzip Freiheit in der Montessori-Pädagogik grundlegend. Dies bedeutet, dass Jugendliche die Freie Wahl der Arbeit in einer altersentsprechend vorbereiteten Umgebung haben sollen.

An der Montessori Oberschule Hangelsberg wird dieses Prinzip vor allem in Lernbüros und Studienzeiten umgesetzt. Eigenaktivität und Freiheit betrachten wir als zentrale Voraussetzung für nachhaltiges Lernen. Die Selbsttätigkeit als Grundpfeiler der Montessori-Pädagogik gilt somit auch für das Jugendalter.