Raumkonzept

Freiheit und individuelles Lernen benötigen Platz zur Entfaltung. Unsere vier festen Lerngruppen verfügen jeweils über zwei Räume, die gleichzeitig für die ersten beiden Stunden des Tages Lernbüros sind. Dieses großzügige Raumangebot ermöglicht es, dass bis zu 24 Schüler*innen gleichzeitig unterschiedliche Dinge tun können ohne sich gegenseitig zu stören.

Im ersten Raum befindet sich ein jahreszeitlich geschmückter runder Teppich mit einem festen Stuhlkreis. Dieser Kreis ist der zentrale Kommunikationsort der Lerngruppe. Die Lerngruppe findet sich hier verbindlich zum Morgen- und Abschlusskreis ein, um über den Alltag an der Schule und in der Lerngruppe zu sprechen. Im Fachunterricht wird der Stuhlkreis für Organisatorisches, Darbietungen oder auch Diskussionen genutzt. In diesem Raum befindet sich außerdem die „Vorbereitete Umgebung“ der Lernbüros, das heißt es gibt Fachschränke mit den Lernbausteinen, Schulbüchern, Atlanten, Fachbüchern, Nachschlagewerken und Materialien.

Um dem Bedürfnis nach Entspannung nachzukommen, gibt es auch „Kuschelecken“, die mit Teppichen und Sitzkissen ausgestattet sind. Hier wird gelesen oder auch mal abgeschaltet. Abgerundet wird dieser besondere Schulraum durch ein Teeregal, an dem sich während der Studienzeit selbst bedient werden kann. Der zweite Raum ist der „Arbeitsraum“, alle Schüler*innen verfügen über einen eigenen Arbeitsplatz, je nach Bedürfnis allein, zu zweit oder auch in Kleingruppen. Ebenso befindet sich dort der Lehrer*innenarbeitplatz.

Im gesamten Schulhaus dürfen keine Straßenschuhe getragen werden, da der Teppichboden vor allem im Kreisraum auch für die Arbeit im Liegen oder am Boden sitzend vorgesehen ist. Unsere Schüler*innen müssen keine Hausschuhe tragen, sondern dürfen den Jahreszeiten entsprechend Wechselschuhe oder auch einfach Strümpfe tragen, um auch hier ihre Individualität zu berücksichtigen. Selbstverständlich gilt diese Regel auch für die Erwachsenen.

Die Räume der jahrgangsgemischten Lerngruppen a, b, c und der 10. Jahrgangsstufe unterscheiden sich gering, um  anderen Anforderungen gerecht zu werden. Die Doppelräume im Obergeschoss können durch eine Schiebetür als Einzelräume genutzt werden, um in den Kursen differenzierten Fachunterricht in Kleingruppen zu ermöglichen. Statt „Kuschelecken“ finden sich bei den „Großen“ Sofas und zur „Vorbereiteten Umgebung“ gehören in jeder Lerngruppe ausreichend Computerarbeitsplätze und jeweils ein Smartboard, um unter anderen die „Große Arbeit“ anfertigen zu können.

Zusätzlich zu den Lerngruppenräumen nutzen die Schüler*innen nicht nur in den Pausen die großen Flure, das Eingangsfoyer, die Galerie oder das Outdoorklassenzimmer. Diese Orte bieten zusätzliche Arbeitsplätze, um zum Beispiel bei Gruppenarbeiten lauter sprechen zu können oder auch Vokabeln und anderes nicht nur in Flüstersprache üben zu müssen.

Dort wo es erforderlich ist, findet der Fachunterricht in modernen Fachräumen statt. In Kooperation mit der Gemeinde gibt es eine große neue Sporthalle und  mit der Grundschule werden moderne Naturwissenschaftsräume, in denen alle Arten von Experimenten möglich sind,  genutzt.

Die Oberschule hat eine eigene Holzwerkstatt, die für den WAT-Unterricht und die Werkstattgruppe „Holzwerkstatt“ eingerichtet ist. Ebenso gibt es eine Küche, die für den Hauswirtschaftsunterricht, die Werkstattgruppe „Cafeteria“ sowie sonstige Unterrichtsprojekte gebaut und eingerichtet wurde.