Schulsozialarbeit

Das Kabuff – Hinter diesem saloppen Begriff verbirgt sich die Möglichkeit für unsere Schüler, sich zwar im Schulgebäude zu befinden, jedoch nicht „in der Schule zu sein“.  Dort dürfen sie meckern, motzen, unsachlich sein oder konstruktiv, manchmal destruktiv, emotional, melancholisch, aufdrehen und abdrehen, trauern, schwärmen, eifersüchteln, streiten, diskutieren usw…..Manchmal allein, aber in der Regel mit mir. Dort dürfen sie menscheln.

In der Pubertät sind unsere Schüler hohen emotionalen Belastungen ausgesetzt. Einerseits müssen sie sich unseren soziokulturellen Strukturen anpassen und andererseits begehren sie gegen zu viel Struktur auf. Beides ist für ihre Entwicklung und Reife von Nöten

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Sie dabei zu unterstützen ist meine Aufgabe. Mein Name ist Matthias Micheel und „das Kabuff“ ist mein Büro. Ich bin staatlich anerkannter Erzieher und der sozialpädagogische Mitarbeiter der Schule.  Neben dem Projekt „Werk-statt-Schule“ und der Schülerfirma-abteilung „Cafeteria“, pädagogischer Beratung der Eltern sowie unserer Kollegen, ist es vor allem  meine Aufgabe, unsere Schüler zu beraten und zu begleiten, wenn sie in einer der vielen emotionalen Sackgassen landen, die diese Phase in ihrer Entwicklung für sie bereithält.